SchulBrücke

Die SchulBrücke ist ein umfassendes Bildungsprojekt bei dem europäische Geschichte und Identität genauso im Mittelpunkt stehen wie kultureller Austausch über Ländergrenzen hinweg sowie ein friedenstiftendes Miteinander. Die SchulBrücken Europa und Weimar für Schülerinnen sind Kern und Ausgangspunkt des Projektes. Die AlumniBrücke und das AlumniWochenende stehen allen ehemaligen Teilnehmenden offen. Die LehrerBrücke richtet sich als Fortbildung an die Lehrerinnen der teilnehmenden Schulen. Diese drei Brückenpfeiler machen die »SchulBrücke« aus.

SchulBrücke Europa

Der italienische Philosoph Giorgio Agamben fordert, angesichts der gegenwärtigen Krisen, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, um die letzte Chance einer friedlichen Zukunft Europas nicht zu verspielen. Dabei betont er, dass die Identität Europas, die europäischen Werte und die Zukunft Europas sich nur über deren Vergangenheit begründen und verstehen lassen.

Diese Idee wird während der einwöchigen SchulBrücken Europa durch die Arbeit mit einem Zeitstrahl aufgegriffen. Der Zeitstrahl ermöglicht den teilnehmenden Schüler*innen einen ungewohnten und komplexen Blick auf die Geschichte Europas. 
Durch die Auseinandersetzung mit Primärtexten von Größen der europäischen Geistesgeschichte und zentralen Ereignissen der Geschichte wird der Zeitstrahl angereichert und gestaltet. Die Gruppenarbeiten zu beispielsweise ausgewählten ökonomischen und ökologischen Themen mündet in der Abfassung von Zukunftsgeschichten. Die Teilnehmer*innen werden auf diese Weise angeregt, ihre Visionskompetenz auf die Gestaltung der Zukunft Europas zu richten.

Die SchulBrücke Europa ist ein Kooperationsprojekt der Deutschen Nationalstiftung und der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar (EJBW). Es wird gefördert durch die Robert Bosch Stiftung GmbH. Diese Förderung endet leider 2019 – wie es mit dem Projekt danach weitergehen wird ist noch unklar.